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Piano und Geige im Zusammenspiel – beeindruckende Beispiele

Die Begegnung von Klavier und Geige ist keine neue Innovation in der Musikwelt, ist aber vergleichbar mit der Liebe zwischen den Menschen. Entweder es harmoniert und funktioniert gut, oder das Pärchen lebt sich auseinander und geht seinen eigenen Weg. Denn bei Konzerten und Darbietungen auf der Bühne ist ein perfektes Zusammenspiel ein Muss oder der Musikfluss erhält den negativen Nebeneffekt von Unvollkommenheit. Deswegen sind auch Übungen am Klavier im Einklang mit den Klängen einer Geige etwas Wundervolles!

Das gleichzeitige Spiel mit Piano und Geige

Damit die wundervollen Videos mit dem Zusammenspiel beider Instrumente ein höheres Maß an Aufmerksamkeit erhalten, habe ich hier eine kleine Auswahl an Videos im Artikel integriert, die sich sehen lassen können.

Debussy: Clair de Lune

Clair de lune (frz. Für Mondlicht) ist eine musikalische Konzeption der Suite bergamasque von Claude Debussy und stellt hier den 3.Satz der Klaviersuite dar. Man munkelt zudem, dass Claire de Lune bei der Auswahl des Namens sich an das gleichnamige Gedicht von Paul Verlaine orientierte, der im 19. Jahrhundert in Frankreich zu den bedeutendsten Lyrikern des Symbolismus gehörte.

Besser kann man Klavier und Geige für dieses wundervolle Stück kaum spielen. Im Youtube Kanal Classical Experience, das speziell auf Klassikmusik ausgerichtet ist, zeigen die beiden Ladies ein beeindruckendes Zusammenspiel mit viel Gefühl in Perfektion.

Ludovico Einaudi Medley | Oliver Kuppek Music

 

Sehr beeindruckend, was die Brüder in diesem Video abliefern. Denn inspiriert vom italienischen Komponist Ludovico Einaudi wurde eine Komposition aus mehreren Musikstücken im Lied integriert (Una Mattina, Fly, Primavera, Divenire ) und das Zusammenspiel kann sich wahrlich hören lassen.

Beethoven | Concerto for Violin, Cello, and Piano in C major „Triple Concerto“

Welche Wirkung ein Beethoven-Konzert mit beiden Instrumenten erzeugen kann, wenn das Stück in beeindruckender Darbietung von erfahrenen Musiker aufgeführt, lässt sich nicht in Worte beschreiben. Am besten man lauscht den Klängen der Musik und lässt seinen Gedanken freien Lauf.

Das Tripelkonzert C-Dur op. 56 wurde Anfang des 19. Jahrhunderts fertiggestellt und einige Jahre später 1808 im Wiener Augarten in der Uraufführung vorgestellt. Klangtechnisch einzigartig voller Lebendigkeit, Ausdruck und Gefühl!

 

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