Keyboard lernen – Tutorial

In der Regel lernt man ein Musikinstrument schon in sehr jungen Jahren gleichzeitig mit dem Lesen und Schreiben und das Lesen und Lernen von Noten erfolgt auf pädagogischer Ebene, das vergleichbar mit dem 1×1 Rechnen in der Mathematik ist. Haben sich die Mechanismen nach einem Zeitraum der intensiven Übung verfestigt, erfolgt das Spielen fast automatisch. So ist es kein Wunder, dass selbst 4-5 Jährige Kinder nach gerade mal 2 Jahren Übung schwierigste Songs auf dem Klavier beherrschen.

Aber auch für diejenigen, die relativ später mit dem Spielen angefangen haben, habe ich mir hier ein kleines Tutorial überlegen, womit der Einstieg zum Keyboard lernen erleichtert wird. Hier werden die grundlegende Basics vorgestellt, u.a. das richtige Lesen von Noten. Auf tiefgehende Theorien habe ich vorerst verzichtet: was eine verminderte Quinte ist, wie die kleine Sexte im Notenblatt aussieht oder wie das Aufbauschema eines Tetrachords aussieht – das lasse ich vorerst außen vor. Für diejenigen, die Noten lernen wollen habe ich im Hauptteil die wichtigsten Grundbasics integriert.

 Zuhören und Beobachten

Selbst bei bekannten Songs, die man schon des Öfteren gehört hat, ist aufmerksames Lauschen, Beobachten und das Verständnis für die Musik das A und O. Auch wenn man eigene Musik komponiert, sind die Sinne fürs Hören und Sehen im gleichen Maße gefordert. Bei bekannten Songs empfehle ich, das Stück vorführen zu lassen, auf geeigneten Videokanälen die Spielweise zu analysieren und sich das Stück immer wieder anhören. Kinder, die Musikkurse besuchen, erhalten auf spielerische Weise den Zugang zur Musik, indem sie mitsummen, mitsingen und merken sich auf diese Weise die Melodie. Erst Musikgefühl entwickeln, dann Keyboard lernen.

Musiktheorie lernen

Ein wenig Musikverständnis würde ich den Anfängern hier geben, indem ich vorerst auf die wichtigsten Grundlagen und Basics beim Noten lesen eingehe. Ihr werdet sehen, dass es anfangs ein wenig komplex aussieht. Aber die Theorie an sich paukt man mit der praktischen Übung beim Keyboard lernen spielerisch! Auch vorab gesagt: hier sind nicht alle Musiktheorien aufgeführt. Spezielle Kenntnisse bei Akkorden, Intervallen, dynamische Bezeichnungen, rhythmische Besonderheiten habe ich hier mal außen vor gelassen. Aber mit den Grundbasics sollte das Keyboard lernen vorerst ausreichen. Die Abbildung habe ich aus dem Crash Kurs von Hans-Günter Heumann entnommen, der wirklich tolle Crash Kurs Theorien in seinen Lehrbüchern eingebaut hat und hier kann jeder anhand der gezeigten Theorie die Noten lernen und zielgerichtet anwenden.

Klaviernotation

Klaviernotation

1 Notenlinie
2 Zwischenraum
3 Hilfslinie
4 Violinschlüssel
5 Bassschlüssel
6 Strich
7 Akkolade
So sieht einfache Klaviernotation aus und die 5 Linien   werden zusätzlich mit maximal 2 Hilfslinien gestützt. Es gibt Sheets, wo die Akkolade einfach weggelassen wird,

Noten- , Pausenwerte beim Piano

Noten

8 ganze Note
9 punktierte halbe Note
10 halbe Note11 Viertelnote
12 Achtelnote
13 Sechszehntelnote
14 ganze Pause
15 Punktierte halbe Pause
16 halbe Pause
17 Viertelpause
18 Achtelpause  
In der Musik sind 2 Merkmale bei Tönen ausschlaggebend: die Höhe des Tons und die Tonlänge. 

  • Bei einer ganzen Note (8) halte ihr die Taste 4 Grundschläge lang. Bei 1 schlagt ihr auf die Tasten und zählt bis 4. Das ist die ganze Note!
  • Bei einer halben Noten (10) dauert die Tonlänge 2 Grundschläge. Zum Anfang würde ich euch empfehlen, mal die Grundschläge mitzuzählen: z.B. bei 1,2 halten, bei 3,4 halten bei der neuen Taste halten und so weiter!
  • Bei einer Viertelnote (11) dauert die Tonlänge einen Grundschlag! Bei den Noten und Pausenwerten kann man sich am 4/4 Takt orientieren. Ihr zählt von 1 bis 4 und schlägt bei jeder Zahl auf die Taste und lasst dann los.
  • Bei einer Achtelnote (12) dauert die Note nur halb so lang wie die Viertelnote. Schaltet ruhig beim Keyboard die Metronomfunktion ein und spielt nach jedem Anschlag zweimal die Achtelnote, bis der nächste Anschlag ertönt.

 

In der Grafik seht ihr die jeweiligen Pausen (14-19) als Pendant zu den Noten. Solange die Noten bei der Tondauer andauern, so lange dauern die Pausen. Das Feingefühl für den Notenwert macht das Spielen auf der Tastatur erst interessant. Und das ist beim Keyboard lernen nicht zu unterschätzen.Ergänzend zu den Noten sieht man des Öfteren die Kreuz- und Versetzungszeichen: das Kreuz – Versetzungszeichen wird dargestellt durch ein Kreuz vor der Note und das Be-Versetzungszeichen stellt ein b dar. Diese Zeichen sind Hinweise zum Spielen der entsprechenden schwarzen Tasten.

Pausenwerte

Noten- und Pausenwerte

Die Pausenwerte sind in der Abbildung auf der rechten Seite ersichtlich. Die ganze Pause, die im Bild oben rechts dargestellt ist, steht unter der 4.Notenlinie und gilt für die Dauer eines ganzen Taktes. Die punktierte halbe Note steht auf der 3. Linie. Stünde hinter der ganzen Pause ein Punkt (steht unter der 4. Linie) , bedeutet dies: Die ganze Pause verlängert den Pausenwert um die Hälfte ihres Wertes : ganze Pause + halbe Pause =6/4 !Stünde hinter der halben Pause ein Punkt (dargestellt durch den Balken auf der 3. Linie mit einem Punkt), verlängert sich die halbe Pause um eine Viertelpause. Analog gilt das auch für die Noten. Ein Punkt hinter der Note verlängert diese um die Hälfte ihres Wertes. Keyboard lernen viele Anfänger zunächst mit Noten, ehe Grundbasics wie Rhythmus und Pausen das Feingefühl vermitteln.

  Klaviatur und Musikalphabet

Klaviatur von C bis c3

Es gibt zwei Violinschlüssel, mit der gleichzeitig die rechte und die linke Hand zum Einsatz gebracht wird. Die rechte Hand fokussiert sich auf den Violinschlüssel. In der Abbildung wären es die Noten ab c1 und es sind immer die gleichen Buchstaben in der Reihenfolge von c bis h. Von C bis c3 werden unterschiedliche Oktaven unterteilt:

  • Große Oktave: von C bis H (Bassschlüssel)
  • Kleine Oktave : von c bis h (Bassschlüssel)
  • Eingestrichene Oktave : von c1 bis h1
  • Eingestrichene Oktave : von c2 bis h2

Diese Noten sollte man beim Keyboard lernen sich mit der Zeit aneignen. Bei einem Klavier gibt es 52 Stammtöne, die durch die weißen Tasten dargestellt. Zusammen mit den schwarzen Tasten besteht die gesamte Klaviatur aus 88 Tasten.

Musikalphabet

Kommen wir kurz zum Musikalphabet. Anders als Alphabet in der Schule fängt das Alphabet auf dem Klavier mit einem c an und bildet mit dem abschließenden h eine Oktave. Die Reihenfolge lautet c,d,e,f,g,a,h. Natürlich hat jeder seine Methoden, wie er die Noten lernt. Aber ich würde euch empfehlen das Alphabet auf der Klaviatur auswendig zu lernen und sie bildhaft mit der passenden Note im Gedächtnis zu verknüpfen! Nicht schlecht wäre es als Anfänger auch, am Anfang die jeweiligen Buchstaben an die Tasten zu kleben. Wenn ihr dann einfache Songs lernt, seht ihr die Note und wisst ganz genau: das ist ein c und die Taste bei der eingestrichenen Oktave befindet sich linke von den zwei angrenzenden schwarzen Tasten. Im Laufe der Zeit laufen die Lernmechanismen automatisch!

Takt- und Taktart

Pianosongs werden in der Regel in Takte unterteilt Jeder Takt enthält eine bestimmte Anzahl an Grundschlägen. Ein 4/4 Takt enthält in jedem Takt dementsprechend 4 Grundschläge und der Spieler zählt mit der Viertelnote bis 4. Beim ¾ Takt kann man sich an 3 Grundschlägen orientieren oder analog zu Achtelnoten auf 6 Grundschläge ausrichten (6/8 Takt). Taktart und Taktstriche bestimmten auch die Grundschläge, die betont oder unbetont sind.

Versetzungs- und Vorzeichen

Versetzungszeichen bei Noten DSC_0018

Kreuz-Versetzungszeichen ( # ) erhöhen die Note um einen Halbton und Be-Versetzungsreichen erniedrigt diese um einen Halbton. An diesen Versetzungszeichen kann man sich dann orientieren, ob die schwarzen Tasten gespielt werden oder nicht. Für diese Versetzungszeichen gibt es spezielle Bezeichnung. Beim Keyboard lernen kommt man nicht drum herum, die Versetzungszeichen einzuüben.

  • Für Kreuz-Versetzungszeichen: cis, dis, fis, gis, ais, his
  • Für Be-Versetzungszeichen: ces, des, es, fes, ges, aus, b

Weitere Bezeichnungen für den Vortrag

Die relativen Tonstärkengrade einer Komposition werden mit der Dynamik bestimmt. Dazu gibt es einige fachspezifische Bezeichnungen:

Dynamische Bezeichnungen  
pppianissimosehr leise
ppianoleise
mpmezzopianohalbleise
mfmezzofortehalblaut
ffortelaut
fffortissimosehr laut
cresc.crescendoallmählich lauter
decresc.drecrescendoallmählich leiser
dim.diminuendoschwächer werden
< ^leichtes und starkes Betonungszeichen
fz, sfforzato, sforzatosehr starkes Betonungszeichen

Intervalle

Was ein Intervall ist, lernen Schulkinder schon ganz früh in der Schule und gehört zu den grundlegenden Basics beim Lernen von Tasteninstrumenten. Als Intervall werden Tonabstände bezeichnet, die entweder nacheinander oder zusammen gespielt werden. Dabei unterscheidet man zwei Begriffe: melodisches Intervall und harmonisches Intervall! Als melodisches Intervall werden Töne bezeichnet, die nacheinander gespielt werden. Beim harmonischen Intervall werden die Töne gleichzeitig gespielt. Daneben gibt es noch diatonische, chromatische und enharmonische Intervalle! Zur Übersicht habe ich mal die Begriffe mal hier in der Tabelle erwähnt!

IntervallbezeichnungBedeutungmelodisches/ harmonisches Intervall
PrimeTonwiederholungPrime
SekundeAbstand von 2 Tönen
Sekunde
TerzAbstand von 3 TönenTerz
QuarteAbstand von 4 TönenQuarte
QuinteAbstand von 5 TönenQuinte
SexteAbstand von 6 TönenSexte
SeptimeAbstand von 7 TönenSeptime
OktaveAbstand von 8 TönenOktave

Die Bezeichnungen für die Intervalle geben allerdings nicht die Größe eines Intervalls wieder. Diese wird durch die Halbtonstufenfolge einer Oktave bestimmt. Innerhalb einer Oktave, z.B. von c nach c1  gibt es 12 Halbtonschritte. Bei einem Ganztonschritt bzw. 2 Halbtonschritten liegt eine Taste dazwischen. Auf dem Klavier ist das sehr gut nachvollziehbar, wenn man von einem Stammton auf den nächsten Stammton geht. Bei einem Halbtonschritt geht man unmittelbar auf die nächste Taste über, z.B. von einer weißen auf die schwarze Taste (1 Habtonschritt). Würde man von einer weißen auf die nächste weiße Taste gehen, wäre es ein Ganztonschritt, da eine schwarze Taste dazwischenliegt. Die Feinabstimmung eines Intervalls wird durch die Versetzungszeichen bestimmt. Dementsprechend gibt es bei Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime zwei verschiedene Ausprägungen, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt sind:

Halbton Stufenfolge

Fingersatz üben

Fingersatz

Für mich ist die Fingerstellung beim Keyboard lernen  oder auf dem Piano eine der grundlegendsten Fähigkeiten, die man als Spieler zwingend beherrschen sollte. Bei einer Computer Tastatur kann man noch darüber hinwegsehen, wenn nur 2,3 Finger Pro Hand zum Tippen benötigt werden. Aber auf den Tasten eines Instruments werden alle Finger beansprucht. Auf einem Einsteiger Keyboard werden auf den Displays Fingersatz anhand von Nummer angesagt. Auf der rechten Hand wäre der Daumen die 1, Zeigefinger die 2, Mittelfinger die Nummer 3 usw. . Das Gleiche gilt auch die linke Hand (Daumen 1, Zeigefinger 2 ). Die Haltung ist besonders wichtig: Die Hände sollte locker auf der Tastatur liegen und nicht übertrieben angespannt. Nur die Fingerspitzen berühren die Tasten. Der Rest der Finger und die Handflächen haben auf der Taste sonst nichts verloren.

Keine Verrenkungen: Kein Finger wird über den benachbarten Finger überschlagen. Es ist auch ein No-Go mit einem einzigen Finger (z.B. mit dem äußeren Finger) alle weiteren Tasten zu schlagen. Hier empfiehlt es sich eher, die Hand in die andere Ebene anzusetzen. Sehr nützlich kann es auch sein, wenn über mehrere Oktaven eine Hand geübt wird. Noten lernen und Fimgersatz üben gehen einher: Nur wenn die Noten richtig in die Finger eingedrungen sind, werden die perfekten Töne gespielt.

Wichtige Orientierung ist der Daumenuntersatz! Wenn ihr die Tonleiter mal 10 Noten mit der Hand abspielt, spielt ihr nicht mit dem äußeren Finger alle weiteren Noten ab und ihr überkreuzt auch nicht auf abenteuerliche Weise Zeigefinger mit äußerem Finger, sondern setzt den Daumen unter einem Finger (z.B. den Mittelfinger) und spielt dann alle weiteren Noten mit den benachbarten Fingern ab. Das ist eine Grundbasis für das Erlernen von Noten! Schaut mal als Beispiel den Pianisten, der im Channel von Violin Linh das Piano Lied abspielt:

Ein paar einfache Piano-Songs

Twinkle Twinkle Little Star“ gehört zu den einfacheren Pianosongs, die man auf die Schnelle lernen kann und deshalb empfehle ich, diesen Song als Einsteiger mal zu lernen und gezielt die Noten zu spielen, die im folgenden angezeigt sind, wo nur der Violinschlüssel angezeigt ist. Hier ist ein Sheet, dass ich hier auf http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/90/Twinkle_Twinkle_Sheet_Music.png gefunden habe. Weitere Sammlungen von Musiknoten findet ihr hier unter http://einsteiger-keyboard.de/sammlung-von-musiknoten/. Have Fun!

 

Um das ein wenig übersichtlicher zu gestalten, habe ich speziell für diesen Song die die Klaviatur der eingestrichenen Oktave abgebildet:

Klaviatur der eingestrichenen Oktave

Das erste „Twinkle“ wird bei c1 gespielt, dann folgt das zweite „Twinkle“ bei g1. Am Anfang ist es hilfreich, wenn man sich die einzelnen Tasten für die Oktave einprägt. Lasst euch ruhig Zeit und schaut genau, wo die Tasten zu dem Noten liegen. Viel Spaß beim Üben!

 

 

Abbildungen:©Hans-Günter Heumann, 2001, Piano Crashkurs (S.62-87)

 

 

19 thoughts on “Keyboard lernen – Tutorial

    1. Gern geschehen! Ja, die bisherigen Theorien zeigen die Basics für Anfänger. Im Laufe der Zeit wird die Theorie noch weiter vertieft und weitere Fachbegriffe werden hier integriert werden.

       
  1. Hallo, ich bin jahrgang 1932 habe als Kind mal schlecht und leider falsch nämlich mit der linken Hand Akkordeon gespielt weil es mir keiner gesagt hatte wie es richtig ist. Nun bin ich an ein altes Keyboard gekommen und würde gerne darauf etwas für den Hausgebrauch spielen können. Das Notenlesen würde mir sicher sehr schwer fallen zumal in meinem Alter. Haben Sie eine Idee wie es dennoch fuktionieren könnte ? Wie gesagt, nur als Hobby evtl.mit einer CD wo mir vorgemaccht wird wie man greifen muß.
    Mit freundlichen Grüßen
    W. Zeisig

     
    1. Hallo Herr Zeisig,
      Ich finde es klasse, dass sie die Lust am Spielen nicht verloren haben. Da die Noten quasi das Alphabet eines Pianisten darstellen, kommt man letztendlich unabhängig vom Alter nicht drumrum, sie zu erlernen. Das ist zwar eine zeitraubende Aktivität am Anfang. Doch mit viel Übung und Fleiß gelingen auch die schwierigsten Pianostücke. Und vom Alter sollte man sich nicht abschrecken lassen: Georges Prêtre dirigiert 2010 mit 83 Jahren das Neujahrsfest der Wiener Philharmoniker!
      Doch auch andere Musiker haben gezeigt, dass sie auch ohne Noten wunderbar spielen können. Eine nette Musikverkäuferin, die Klaviere verkauft, hat mir erzählt, dass sie nur rein durchs Zuhören ihre Stücke gelernt hat. Wenn sie dem Zeitalter des Internet folgen, dann würde ich einige Tutorials auf Youtube ansehen. Hier unter http://makingmusicfun.net/htm/printit_piano_sheet_music_index.htm haben Sie eine kleine Liste von Level A Songs, die auf Youtube gesucht werden können. Auch das Lernen mit CD ist effektiv. Da habe ich beim Zubehör einige Lernbücher empfohlen, wenn Sie das anspricht!

       
  2. Coole seite…da kann man viel mitnehmen…bisschen viel text für einen lesefaulen hund wie mich^^…

    aber ansonsten sehr schön gemacht!!!

     
    1. Vielen Dank. Ich hoffe, dass ich euch ein wenig dazu inspirieren kann, mal die ersten Songs auf dem Keyboard oder auf dem Klavier zu spielen! Das ist Übungssache und erfordert am Anfang viel Geduld. Aber mit der Zeit beherrscht man auch schwierigste Songs!

       
  3. Hallo,
    bin 54 und habe mit Noten nichts zu tun gehabt.
    Habe das Keyboard schon viele Jahre stehen. Hierauf habe ich, als meine Kinder noch klein waren einfache Kinderlieder ohne Noten (nur nach Gehör nach dem ich die Lieder vorher eingeübt habe) im Bereich der eingestrichenen Oktave mit Begleit-Rhythmus gespielt. Das funktionierte soweit auch ganz gut. Jetzt habe ich das Keyboard nach langer Standzeit wieder hervor geholt. Das spielen wie damals fällt nicht schwer. Dennoch im Rahmen des Internet habe ich mal ein wenig nach Noten lernen gesucht und diese Seite gefunden. Top, auch ich mit 54 Jahren habe das verstanden. Früher habe ich gedacht, das ist viel zu kompliziert. Danke, Deine Seite hat mich eines besseren belehrt.

    Ich hoffe das Deine Seite noch weiter ergänzt wird. Schön wären auch Frage und Antwort Spiele, um das gelesene und geübte gleich zu festigen.

    Danke, ich werde diese Seite als Favoriten abspeichern und gelegentlich besuchen.

    Gruß aus Hamburg
    Volker

     
    1. Hallo Volker,
      Freut mich, dass dir die Seite gefällt! Das mit den Frage- und Antwort-Spielen ist eine gute Idee und ich werde mir überlegen, wie ich das hier auf der Seite am besten einbaue. Die Theorie wird noch ergänzt. Allerdings muss ich schauen, dass das Tutorial nicht mit komplizierten Theorien vollgespickt ist, sondern Anfängern den Start auf leichte Weise ermöglicht. Hab viel Spaß bei der Musik!

       
  4. Habe eigentlich eine Seite gesucht wo blutige Anfänger etwas mit anfangen können, aber wie es hier erklärt wird ist mir zu kompliziert.Wieso wird denn bei dem Beispielsong unterhalb der gezeichneten Noten
    nicht die Bezeichnung(zb: C1 dies wäre dann die allererste Taste auf dem Keyboard, D1 die zweite Taste usw.) angegeben. Und für den Anfang macht wohl auch das Beschriften der Tastatur Sinn, denke ich mir mal.Also Noten bzw. die richtigen Tasten drücken lernen durch sehen und hören. Durch dieses ausprobieren müsste es doch auch möglich sein, ein Musikinstrument zu lernen. Also jedenfalls für die einfachen Stücke müsste auch diese Methode funktionieren. Und durch das wiederholen prägt sich dann wohl auch die Note(Verbindung NOTE + BEZEICHNUNG) ein!

     
    1. Hallo Martin, danke für den Hinweis! Ich habe für das Lied „Twinkle Twinkle Little Star“ jetzt eine Klaviatur mit der eingestrichenen Oktave zum Lied integriert, um das ein wenig anschaulicher zu gestalten. Aber was das Einprägen von Noten auf den Tasten angeht, da geb ich dir Recht. Ich werde mal schauen, wie ich das noch einfacher darstellen kann!

       
  5. Sehr geehrter Herr Nguyen!
    Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass ich mir das anschauen durfte, denn jetzt weiß ich, wo welche Noten sind und wie sie aussehen.
    Mit dem neuen Wissen kann ich nun arbeiten.
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Christina Lejeune

     
  6. Danke für die leicht verständlichen Erklärungen, bin
    62 Jahre und hatte von Musik bzw Instrumente null Ahnung.
    Als Ausgleich zu einer schweren Erkrankung kaufte ich mir ein Keyboard und fing an zu spielen.
    Jetzt sind 2Jahre vergangen und es hört sich schon einigermaßen gut an und ich vergesse total auf meine Krankheit. Die Musik hilft mir sehr bei der Heilung. Habe alles nur über das Internet gelernt und bin froh daß es Menschen gibt welche diese tollen Tips geben. Danke!

     
    1. Hallo,
      Vielen Dank für das Lob! Als ich die Seite vor einem Jahr aufgezogen habe, wollte ich den Leuten die Freude zur Musik vermitteln. Die hohen Preise für Klaviere sowie für die Klavierstunden sind nach wie vor eine Hürde, weswegen viele sich nicht sicher sind, ob das Spielen auf dem Tasteninstrument das Richtige ist. Ich hoffe, dass Ihnen die Musik weiterhin viel Freude bereitet und Sie den Weg aus der Krankheit schaffen.

       
  7. Hallo Khoa,
    nun schreib ich auch noch, daß ich Spaß bekommen könnte mit einem Key-Bord. Habe leider keine Ahnung, was für mich passen würde.Also zuviel SchnickSchnack darf nicht sein, das würde mich irritieren. Ich glaube auch, durch immer wiederholen, könnte sich das bei mir (72) auch einprägen. Ich würde es für mein Gedächtnistraining und zur Freude machen. Können Sie mir empfehlen, mit welchem Keybord ich am besteen anfangen könnte. Vielleicht auch ein Gebraucchtes?
    Danke schon jetzt für Ihre Antwort.
    Viele Grüße Renate

     
    1. Hallo Renate,
      Da kann ich Ihnen zustimmen. Durch ständige Wiederholungen wird das Erlernte im Kopf eingeprägt. Die Hauptsache ist, dass man immer am Ball bleibt und Freude an der Musik hat. Als günstiges Einsteigermodell hat sich das Yamaha PSR 353 bewährt. Es enthält zwar viele Funktionen, hat aber in Sachen Klangqualität und im Hinblick auf die Lernfunktionen gepunktet. Wenn Klavierstücke ohne Noten gelernt werden sollen, kann ich auch die Leuchttastenkeyboards empfehlen! Das Yamaha EZ-220 gehört zu den beliebtesten Modellen dieser Klasse!

       
    1. Hallo Katrin,
      Dankeschön! Hoffe, dass das Tutorial die Leute motiviert, Klavier oder Keyboard zu spielen. Demnächst werden noch weitere Bestandteile in der Theorie noch ergänzt!

       
  8. Hallo, ich finde das tutorial sehr verständlich. Auch wenn in der heutigen schnellebigen zeit alle gleich die irrsten Lieder spielen möchten, so kommt man doch nicht umhin die Noten zu kennen. Ich bin jetzt 41 und habe in der Jugend vier Jahre klassisch Gitarre gespielt, und möchte nun nach 28 Jahren Abstinenz mal mit Keyboard anfangen.
    Was sich mir da allerdings noch nicht aufgetan hat, wann greife ich welchen Ton mit welchem Finger, und wann verschiebe ich die Hand?
    Für Gitarre gibt es Tabs, die anzeigen, welcher Finger in welchen Bund gehört. Gibt es sowas für das Klavier auch?
    Ich übe nebenher noch ein bisschen mit dem Programm Synthesia, welches mir für Anfänger durchaus geeignet scheint.
    Immer weiter so.

     
    1. Hallo Roland, danke schön! Das ist auch eine gute Frage, die mich dazu anregt, das Tutorial mit dem Fingersatz noch mal zu erweitern. Bei aufwändig gestalteten Pianostücken sind natürlich keine Anleitungen angegeben, welche Finger speziell für welche Taste hergenommen werden. Anders ist es dagegen bei Notenbüchern von Keyboards, die mit Nummern versehen sind (z.B.. 1 für Daumen, 2 für Zeigefinger usw.). Bei Lernen von Stücken kann man sich aber an einige Grundprinzipien halten. Dazu gehört vor allem die Vermeidung von unnötigen Verrenkungen mit den Fingern. Beim Spielen mit der rechten Hand kann der Daumen beispielsweise kaum als Untersetzer (z.B. unter dem dritten Finger) zum Spielen einer schwarzen Taste praktiziert werden. Dass aber schwarze Tasten mit dem Daumen gespielt werden, lässt sich bei speziellen Musikstücken nicht vermeiden. Hierfür müsste der Daumen aber außen sein! Schau dir mal beispielsweise das Stück Hungarian Sonata hier unter https://www.youtube.com/watch?v=XaDIXWN1cZA mal an! Die Hand bewegt sich nach rechts und nach links und die Finger haben ihre festgelegte Positionierung. Der Daumen nimmt hierbei als Untersetzer eine bedeutende Stellung ein. Wenn man die Tonleiter mit 9 Noten von Taste zu Taste alle abspielt, nimmt man nicht den äußeren kleinen Finger und spielt die restlichen Noten ab, sondern in der Regel schiebt man den Daumen z.B. unter den Mittelfinger und spielt die restlichen Noten mit den übrigen Fingern ab. Übe das mal an einer Tonleiter und irgendwann wird das Feeling dafür da sein!

       

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