Worauf beim Kauf von Keyboards achten?

Auch wenn die Keyboards hier im Test kein Vergleich zu den hochwertigeren Modellen darstellen, wurden hier im Test trotzdem viel Wert auf die wichtigsten Qualitätskriterien eines Keyboards gelegt. Und das sind folgende Merkmale, die über die Qualität und den Nutzen der Produkte nicht zu vernachlässigen sind.

Qualitätskriterien von Keyboards

Verarbeitung der Tasten: Gerade bei Keyboards im Tiefpreisbereich sollten die  Tasten genauer unter die Lupe genommen werden. Wenn beim Spielen nach einer gewissen Nutzungsintensität die Tastaturen etwa quietschen, wirkt sich das negativ auf die Klangakkustik aus. Zwar kann man mit speziellen Silikonflüssigkeiten das Problem behoben werden, aber nichtsdestotrotz sollte die Verarbeitung eines Keyboard als großes Qualitätskriterium hier erwähnt werden. Standardgemäß bieten Keyboards 61 Tasten. Weniger Tasten sind unüblich und kommen eher bei Plastikspielsachen für Kinder zum Einsatz. Dabei gilt: je mehr Tasen vorhanden sind, desto besser! So bieten Digitalpianos wie Yamahas NP-31 mit 76 Tasten eine breite Fülle an Klangfarben, auch wenn die Anzahl nicht an die eines Flügelpianos herankommt.

Keyboardoptionen bei Casio

 

Wie klingt das Keyboard: Spielt das Instrument die Töne in der gleichen Lautstärke, wenn nur sanft auf die Tasten die Finger angesetzt werden und dabei kein Unterschied zum harten, schnellen Fingersatz bemerkt wird, dann ist es nicht nur für Keyboardkritiker ein Grund, das Gerät als untauglich einzustufen. Denn Tasteninstrumente leben vom Gefühl in den Fingern. Künstlich erzeugte Töne, die nicht nach Wunsch den Klang so herstellen, wie man sie sich wünscht, machen keine Freude. Auch stellen sich hier sehr viele Fragen rund um die Leistung der Boxen, die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Instrumentalklängen und der Nutzen von Rhythmen-Einstellungen, wenn sie überhaupt gegeben sind. Hier sollten auch die Begriffe Anschlagdynamik und gewichtete Tasten nicht gleichzusetzen sein. Gewichtete Tasten sind charakteristisch für Klaviere: hier wird ein größerer Druck von den Fingern nötig sein, damit die Saiten bei Klavieren diesen Klang erzeugen. Bei Keyboards ist das Spielgefühl anders, leichter und man kann mit der Hand leicht über de Tastaturen entlanggleiten und mit minimal mehr Druck sind die Töne lauter.

Vielfältige Instrumentalklänge und Rhythmen: Keyboard bieten die Möglichkeit, diverse Soundvariationen durch Einstellen der Instrumentalklänge und der Styles zu gestalten. Dabei sind mehr Instrumentenklänge nicht gleichzusetzen mit mehreren unterschiedlichen Formen von Instrumenten, sondern eher mit verschiedenen Abstufungen des gleichen Instruments. Und solche Variationen gehören bei Keyboards zum Standard.

Lernsysteme: Konstanz und altbewährte Methoden treffen womöglich auf neue Innovationen. Marken wie Yamaha oder Casio arbeiten mit unverwechselbaren Lernsystemen, die speziell für die jeweiligen Keyboards integriert werden. Jede Marke hat ihr eigenes System und auch innerhalb der eigenen Marke unterscheiden sich die Keyboards. Bei Lernsystemen sollte unbedingt darauf geachtet, werden, dass die einzelnen Stufen der Lernsysteme gut nachvollziehbar sind und der Lernerfolg mit einem Feedback vom System erfolgt.

Einsteiger Keyboard spielen

Mit peripheren Geräten kompatibel: Verbindung mit iPad, Tablet PC, Lautsprecherboxe oder Smartphones steht? Dann ist das Keyboard gut gerüstet für die Zukunft. Speziell bei neueren Modellen, wo App-Programme verknüpft werden oder Data Files beispielsweise zwischen Keyboard und PC ausgetauscht und ggf. abgespeichert werden, sind Verbindungen zu anderen Geräten genau abzuprüfen.

 

 

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